Back to the roots. Der Grund, warum sich der christliche Glaube im Römerreich so unglaublich schnell ausbreitete, waren keine Megachurches. Es waren kleine, aber dafür unzählig viele Gruppen, die sich in Häusern, Kapellen oder Höhlen trafen. Das war Prä-Konstantin, Prächristentum. Nun leben wir im Postchristentum und es wird in gewisser Weise ähnlich werden. Neue Gemeinden werden nur noch selten große Räume, Hallen, Kathedralen füllen. Wobei nicht ausgeschlossen ist, dass es dennoch passiert, aber es wird die Ausnahme bleiben. Die Willowwelle ebbt auch ab, in der alle Freikirchen große Showgemeinden haben wollten. Klein, aber fein, das ist der Trend, der viele Vorteile hat, aber auch viel Umdenken fordert.
Übermorgen (Mittwoch) werde ich nachmittags zum zweiten Mal eine dreistündige Vorlesung zum Thema Gemeindegründung halten. Studenten aus ganz Schweden werden online zugeschaltet sein. Für mich persönlich ist dies eine wirklich große und wichtige Sache. Während der ersten Vorlesung ging es um die Theologie der Gemeindegründung. Am Mittwoch wird es um die Praxis gehen. Wir werden zu weiten Teilen über den von CA entwickelten "Missional Actions Plan" reden (MAP). CA unterstützt dieses Projekt mit einem eigens für diesen Kurs professionell produziertem Video. Euch würde ich herzlich bitten, für diesen Kurs, die Stundenten, Mittwochnachmittag und vor allem die langfristige Frucht des Kurses zu beten. Danke!
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