Das obige Zitat stammt aus dem 2. Timotheusbrief und ist die Überschrift einer Abhandlung, die ich vor einigen Jahren einmal zum Thema "Irrlehre" und "Endzeit" verfasst hatte. Als ich 2 Tim 3 im Spätsommer wieder einmal las, kam mir manches ausgesprochen bekannt vor, was Paulus hier so beschreibt. Deshalb kramte ich dieses Dokument wieder hervor. Wer in neuen Zeiten neue Gemeinden starten will, muss sich schließlich besonders aufmerksam mit der Schrift beschäftigen. Und wer sich für Themen wie "Irrlehre" oder "Endzeit" interessiert, kann es nun auch hier lesen.
Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...
Kommentare