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Personaltage

Das Kollegium von ALT und der Theologischen Hochschule Örebro (eigenes Foto)
Immer wieder muss ich selber staunen. Ich saß in der Bibliothek mit drei weiteren Kollegen. Wir kannten uns bislang kaum und solltenuns gegenseitig unsere Lebensgeschichten kurz zusammenfassen. Während ich mir selbst beim Erzählen zuhörte, fiel mir auf, wieviel Gott in meinem Leben getan hat, Dinge, die mir selber völlig unmöglich gewesen wären, Ideen, auf die ich selbst niemals gekommen wäre. Um einen Job an einer theologischen Hochschule hätte ich mich z.B. selber niemals beworben - und selbst wenn, als ausländischer No-Name hätte ich bei so viel konkurrierender Kompetenz nicht die geringste Chance auf Erfolg gehabt. Das muss Gott gewusst haben und ließ es deswegen so laufen, dass mir diese Aufgabe 2009 aus heiterem Himmel per SMS angeboten wurde. Nun kann ich nicht nur Studenten und zukünftige Pastoren begleiten, sondern sogar eine ganz neue Ausbildungsform zukunftsweisend mit gestalten. Wie z.B. diese Woche Montag-bis Mittwoch, wo wir uns trafen um den neuen, 4. Jahrgang zu planen. ALT ist eine vollkommen neue theologische Ausbildung, die vor drei Jahren von drei der größten schwedischen Denominationen gemeinsam gestartet wurde. Allein das ist ein interessanter Trend: Man kann sich kein eigenes Seminar mehr leisten und arbeitet deswegen zusammen. Wie groß mein Beitrag zur Ausbildung und im Leben der Studenten ist, mögen andere bewerten, für mich persönlich ist dies jedenfalls eine unglaubliche große Bereicherung und ich bin Gott buchstäblich von Herzen dankbar.

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Gemeindegründungskurs

Übermorgen (Mittwoch) werde ich nachmittags zum zweiten Mal eine dreistündige Vorlesung zum Thema Gemeindegründung halten. Studenten aus ganz Schweden werden online zugeschaltet sein. Für mich persönlich ist dies eine wirklich große und wichtige Sache. Während der ersten Vorlesung ging es um die Theologie der Gemeindegründung. Am Mittwoch wird es um die Praxis gehen. Wir werden zu weiten Teilen über den von CA entwickelten "Missional Actions Plan" reden (MAP). CA unterstützt dieses Projekt mit einem eigens für diesen Kurs professionell produziertem Video. Euch würde ich herzlich bitten, für diesen Kurs, die Stundenten, Mittwochnachmittag und vor allem die langfristige Frucht des Kurses zu beten. Danke!

Der Lohn der Sünde

Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...

„The Sound of Music“

Nun haben wir es also angeboten und selbst eingenommen, unser erstes Antiherbstdepressivum, in Form eines lustigen Filmnachmittages in unserer Gillestuga mit gemeinsamen Essen. Schön war’s! Und wir sahen ein höchst interessantes Werk: „The Sound of Music“, ein amerikanisches Musical als Heimatfilm aus dem Jahre 1965, das zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Salzburg spielt. Alle Schweden kennen es so gut, dass es hier darauf Parodien und Anspielungen in der Werbung gibt. Unser Holländer in Team sagte, in Holland wachse man mit diesem Film auf, er konnte alle Dialoge mitsprechen. Und unsere Amerikaner konnten sämtliche Lieder des Musicals auswendig mitsingen. Nur Karen und ich blamierten uns mit unserer Bildungslücke. Wir haben bis jetzt aber auch noch keinen anderen Deutschen gesprochen, der den Film je gesehen hat ( Gibt’s einen? Bitte sofort unten einen Kommentar hinterlassen!!! ) Man sagte uns, in Amerika gehe man davon aus, dass in Österreich jeder in das (englische) Lied „Edelwei...