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"Sozialstaat" Schweden: Kein Arsch kümmert sich

Drei sehr traurige Fälle in nur einem einzigen Monat, die ein höchst bedenkliches Muster offenbaren. Fall eins: Ein junger Mensch ruft den Notruf an und bittet, wegen akuter Selbstmordgefahr nach einem Konflikt in die Psychartrie eingeliefert zu werden. Antwort: Er solle doch ein anderes Mal anrufen und jetzt erstmal einfach etwas Tee trinken. Fall zwei: Ein anderer junger Mensch entwickelt als mögliche Nebenwirkung auf Kortison akute Psychosen. Die Familie sucht mehrmals ärztliche Hilfe, u.a. in der Notaufnahme. Niemand nimmt sie ernst, jedes Mal werden sie ohne Untersuchung oder Behandlung wieder nach Hause geschickt. Das nächste Mal springt der Betroffene zu Hause aus dem Fenster und stirbt. Fall drei: Ein Bekannter wird wegen akuter Selbstmordgefahr von der Polizei im Krankenhaus zwangseingeliefert. 30 Minuter später wird er vom Krankenhaus wieder heimgeschickt - ohne Behandlung und allein.

Kein Aprilscherz. Frustrierende Einsicht. Drei Fälle aus unserem eigenen Umfeld, die uns im Moment emotional ziemlich runterziehen.Was kann man tun?

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Eine neue "Engelskala"?

Ich selbst kam gerade erst ins zweite Schuljahr, als die beiden Herren James Engel und Wilbert Norton ein Buch mit dem Titel " What's gone wrong with the harvest? " (Was ist mit der Ernte schiefgelaufen?) herausgaben. Nein, das Buch handelte nicht von Traktoren, Mähdreschern und Güllefässern, sondern um die Ernte der geistlichen Früchte, die Jesus von Kirche und Gemeinden erwartet. Und hier läuft ja bekanntlich so manches schief. Zur Veranschaulichung entwickelte Herr Engel, einer der Autoren, eine Skala. Auf dieser Skala konnte man leicht erkennen, wo man sich auf seiner geistlichen Reise gerade befindet. Als " Engelskala " - was nur etwas mit dem Namen des Erfinders und nichts mit Engeln zu tun hat - gelangte sie zu weltweiter Bekanntheit. Für alle, die noch nie eine Engelskala gesehen haben - so ungefähr sieht eine deutsche Version aus (von mir farblich etwas aufgepeppt): (zum Vergrößern auf's Bild klicken) Man liest die Skala im Prinzip von unten ...

Sola Gratia

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Serie: Missional Action Plan, Phase zwei  Das sind einige Synomyme für die zweite Phase unseres sogenannten Missional Action Plans, genannt Auslösen (initiate) . Was ist denn das? Nun, niemand glaubt heute noch, dass der Pfarrer den Menschen wirklich zu sagen hat, wie man was zu tun oder zu lassen hat. Eigentlich möchte sich heute überhaupt niemand noch was sagen lassen, solange man nicht ausdrücklich gefragt hat. Entsprechend ist auch niemand mehr scharf auf Predigten. Predigt, das klingt wie Standpauke. Epistel. Ermahnung. Wie Schelte und Zurechtweisung. Niemand* will sich also noch bepredigen lassen. Man geht entweder auf Konfrontation oder stellt die Ohren auf Durchzug. Das, was jahrhundertelang das Zentrum der kirchlichen Kommunikation war, die Predigt, stirbt aus. Stirbt aus? Ganz und gar? Keine Predigten mehr in Zukunft? Nein, so ist es auch wieder nicht. Römer 10,17 sagt ganz klar, dass der Glaube aus der Predigt kommt, und damit wird die Predigt immer eine entsche...