Direkt zum Hauptbereich

H2O-Wert Nr. 4: Kreativität



Also, wenn man wirklich was mit Fug und Recht über H2O behaupten kann, dann dass wir kreativ sind. Über all die Jahre versuchten wir unermüdlich, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen, Altes anders zu machen, Unbekanntes zu probieren. Dabei sollte man nicht unbedingt Angst vor Fehlern haben, denn bei "Versuch und Irrtum" gehört der Irrtum zum Konzept. Das experimentelle Arbeiten kann schon mal in die Hose gehen - doch grad' dabei können die tollsten Sachen herauskommen. Zum Beispiel der Kleber an den Post-It-Zettelchen, der eigentlich ein Superkleber werden sollte. Als solcher hat er hoffnungslos versagt - und doch die ganze Welt erobert.

Die Welt hat H2O wir noch nicht erobert, aber wir sind glücklich über die kreativen Freiheiten, die bei uns herrschen. Deshalb waren sich alle einig: H2O war schon immer kreativ soll's auch immer bleiben. Wir möchten nicht doch irgendwann in starren Mustern hängen, die Fantasie vertrocknen lassen und heilige Kühe mästen. Wer bei H2O mitmachen will, setzt seine Unterschrift unter kreatives Arbeiten. Hat Mut zur Lücke und Schneid zur Improvisation. (Übrigens: Das ist wahrscheinlich der Grund, warum bei H2O keine unzufriedenen Mitglieder aus anderen Gemeinden stranden. H2O ist nicht das gleiche, alte Schwein nur peppiger geschminkt; hier wird ganz neu gezüchtet. Als eine Mission ist es uns erfolgreich gelungen, kein Sammelbecken frustrierter Gläubiger zu werden.)

Die Zeiten ändern sich rapide und H2O soll weiterhin an der Schnittstelle zur Zukunft bleiben. Die Christenheit sollte eigentlich immer up-to-date sein, viel zu oft hinken wir hinterher und vermitteln das langweilige Bild eines ewig-gestrigen Gottes. Unser Gott ist Herr der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Nur weil Er immer derselbe ist heißt das nicht, dass es bei ihm keine neuen Ideen oder angenehme Überraschungen gibt. Gott ist extremst kreativ. Deswegen sollten wir es auch sein. Gerade durch geistliche Kreativität spiegeln wir Gottes Wesen wider.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brückenpfeiler Nr. 2: Gegründet im gesellschaftlichen Leben

Zum ersten Teil der Serie geht's hier.  Brückenpfeiler Nr. 2: Gegründet im gesellschaftlichen Leben Wohl jeder hat schon mal Leute getroffen, die in der Tat sehr tief in der Bibel verwurzelt sind, deren Füße aber leider nicht mehr auf dem Teppich blieben. Sie sind weder von dieser Welt noch in dieser Welt. Wie Außerirdische sprechen sie eine unverständliche Sprache und ihr Verhalten ist ebenso weltfremd. Solche Menschen können phantastische Denker sein und uns helfen, tiefer in die vielen versteckten Geheimnisse der Heiligen Schrift vorzudringen. Als Gemeindegründer sind sie jedoch nur begrenzt von Nutzen. Sie sind wie Pond d'Avignon , jene berühmte mittelalterliche Brücke im Süden Frankreichs, die es nur bis zur Mitte des Flusses geschafft hat. Sur le pond d'Avignon ist's romantisch schön - doch die Brücke ist nutzlos. Wir denken zum Beispiel an den Klerus in kunstvollen Gewändern oder in höheren Sphären schwebende Theologen, deren Sprache Kanaans uns rästel...

Eine neue "Engelskala"?

Ich selbst kam gerade erst ins zweite Schuljahr, als die beiden Herren James Engel und Wilbert Norton ein Buch mit dem Titel " What's gone wrong with the harvest? " (Was ist mit der Ernte schiefgelaufen?) herausgaben. Nein, das Buch handelte nicht von Traktoren, Mähdreschern und Güllefässern, sondern um die Ernte der geistlichen Früchte, die Jesus von Kirche und Gemeinden erwartet. Und hier läuft ja bekanntlich so manches schief. Zur Veranschaulichung entwickelte Herr Engel, einer der Autoren, eine Skala. Auf dieser Skala konnte man leicht erkennen, wo man sich auf seiner geistlichen Reise gerade befindet. Als " Engelskala " - was nur etwas mit dem Namen des Erfinders und nichts mit Engeln zu tun hat - gelangte sie zu weltweiter Bekanntheit. Für alle, die noch nie eine Engelskala gesehen haben - so ungefähr sieht eine deutsche Version aus (von mir farblich etwas aufgepeppt): (zum Vergrößern auf's Bild klicken) Man liest die Skala im Prinzip von unten ...

Brückenpfeiler Nr. 1: Verankert in der Bibel

Zum ersten Teil der Serie geht's hier.  Brückenpfeiler Nr. 1: Verankert in der Bibel  Eines der tiefgründigsten und eindeutigsten Gebote Gottes findet sich im fünften Buch Mose: Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore. (5Mos 6,4-9) Diese Worte wurden vor tausenden von Jahren gegeben, doch ihre Botschaft ist immer noch sonnenklar: Tu, was du kannst, um nie von Gottes Geboten abgelenkt zu werden. Simpel, oder? Bei uns im Westen finden ...