Heute ist Pfingsten und damit der eigentliche Geburtstag der Gemeinde. Mit der Ausgießung des Heiligen Geistes, dem dritten Teil der göttlichen Dreieinigkeit, begann die Existenz der Kirche. Denkt man heute an "Kirche" so fällt den allerwenigsten als erstes der Heilige Geist ein. Nun, dazu gäbe es sehr, sehr, sehr viel zu sagen, aber ich will mich heute nur auf einen kurzen Glückwunsch beschränken. Ich freue mich sehr darüber, dass Gott sich entschlossen hat, ein Abbild seiner neue Schöpfung schon hier und jetzt zu schaffen (wie zuverlässig die Kirche diese Aufgabe erfüllt und erfüllt hat, ist wiederum eine ganz andere Sache). Immerhin, das Potenzial ist gegeben, und das liegt im Heiligen Geist. Und den feiern wir heute. Herzlichen Glückwunsch, Gemeinde!
Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...
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