... hätte ich diese Woche, genau jetzt, in Edinburgh, Schottland, sein sollen. CA plant, ein neues Projekt in der Hauptstadt Schottlands zu starten. Um sich so gut wie möglich vorzubereiten reist jedesmal ein CA-Entdeckerteam auf Erkundungsreise in die Stadt. Man spricht mit Leuten und verabredet sich mich verschiedenen Gemeinde- Kirchen- und anderen Leitern, um die Lage zu erkunden. Für Edinburgh bin ich von CA gebeten worden, mit dabei zu sein. Es wäre meine Hauptaufgabe gewesen, die Stimmung für einen Videoclip einzufangen. Doch mein Körper war da anderer Ansicht. Er wurde schlichtweg krank und wollte keine zwei Stunden auf einer Flugzeugtoilette verbringen. Damit verfiel dann das für gestern gebuchte Ryanairticket. Auch wenn's ein preiswertes Ticket war, es ist schade. Denn eine CA-Erkundungsreise auf den Spuren John Knox wird es wohl nie wieder geben. Und immer wenn ich heute aus dem Fenster gesehen habe, musste ich daran denken, welch fantastische Aufnahmen man bei einem so sonnig-kalten Herbsttag hätte machen können...
Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...
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