Direkt zum Hauptbereich

Schon wieder Probleme mit dem Migrationsverk

Am Donnerstag bekamen wir einen Brief vom Migrationsverk. Man wisse nicht, in welche Kategorie wir gehören und überhaupt, ich solle mal ein paar Dokumente einreichen die eine eventuelle Kategorie belegen können. Bis 28. 12. soll ich das einreichen, sonst, ja, wer weiß was sonst. Ich habe gleichzeitig mit den Ohren gewackelt und den Kopf geschüttelt. Schließlich waren wir zweimal persönlich da um genau eben diese Fragen zu klären und haben einen derartigen Stapel geforderter Dokumente eingereicht, dass die Frau am Schalter nur meinte: "Was wollen Sie denn DAMIT alles?! Das ist in jedem Fall genug!" Also habe ich sofort angerufen. Natürlich war die gute Tante nicht erreichbar und ihre Kollegen wollten sich nicht dazu äußern. Das müsse ich mit ihr persönlich besprechen. Auf meine E-Mail-Anfrage reagiert sie nicht und bis heute ist sie telefonisch nicht erreichbar und ihre Kollegen wollen sich nicht..., aber das sagte ich schon. Ich hege den Verdacht, dass es sich bei dieser Tante um den gleichen Drachen handelt, der schon bei unserem ersten Ersuchen Feuer und Rauch gespuckt hat und uns abblitzen ließ. Vielleicht hat sie die Dokumente versehentlich verbrannt?! Wie auch immer. Nun werde ich also ein offizielles schriftiches Schreiben schreiben und noch ein paar Kopien von unserer deutschen Bank und der schwedischen Bank und was weiß ich reinlegen. Vielleicht auf feuerfestem Papier.

Wie auch immer, bitte betet dafür, dass alles glatt geht, sonst können wir Ostern vielleicht wieder in Deutschland feiern. Und das wollen wir doch nicht, wo alles so gut angelaufen ist hier. Der Herr ist Sieger! Danke für's mit-Drachenkämpfen im Gebet.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gemeindegründungskurs

Übermorgen (Mittwoch) werde ich nachmittags zum zweiten Mal eine dreistündige Vorlesung zum Thema Gemeindegründung halten. Studenten aus ganz Schweden werden online zugeschaltet sein. Für mich persönlich ist dies eine wirklich große und wichtige Sache. Während der ersten Vorlesung ging es um die Theologie der Gemeindegründung. Am Mittwoch wird es um die Praxis gehen. Wir werden zu weiten Teilen über den von CA entwickelten "Missional Actions Plan" reden (MAP). CA unterstützt dieses Projekt mit einem eigens für diesen Kurs professionell produziertem Video. Euch würde ich herzlich bitten, für diesen Kurs, die Stundenten, Mittwochnachmittag und vor allem die langfristige Frucht des Kurses zu beten. Danke!

Der Lohn der Sünde

Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...

„The Sound of Music“

Nun haben wir es also angeboten und selbst eingenommen, unser erstes Antiherbstdepressivum, in Form eines lustigen Filmnachmittages in unserer Gillestuga mit gemeinsamen Essen. Schön war’s! Und wir sahen ein höchst interessantes Werk: „The Sound of Music“, ein amerikanisches Musical als Heimatfilm aus dem Jahre 1965, das zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Salzburg spielt. Alle Schweden kennen es so gut, dass es hier darauf Parodien und Anspielungen in der Werbung gibt. Unser Holländer in Team sagte, in Holland wachse man mit diesem Film auf, er konnte alle Dialoge mitsprechen. Und unsere Amerikaner konnten sämtliche Lieder des Musicals auswendig mitsingen. Nur Karen und ich blamierten uns mit unserer Bildungslücke. Wir haben bis jetzt aber auch noch keinen anderen Deutschen gesprochen, der den Film je gesehen hat ( Gibt’s einen? Bitte sofort unten einen Kommentar hinterlassen!!! ) Man sagte uns, in Amerika gehe man davon aus, dass in Österreich jeder in das (englische) Lied „Edelwei...