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Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen (Jes 35,7)

Von Oswald Chambers Ehe etwas zur Wirklichkeit wird, schauen wir es immer als ein Gesicht. Wenn wir gewahr werden, dass das Erschaute, obschon es wirklich ist, in uns noch nicht zur Wirklichkeit geworden ist, dann ist die Zeit gekommen, wo sich uns der Teufel mit seinen Versuchungen naht. Dann sind wir geneigt zu sagen, es habe keinen Zweck, weiterzugehen. Anstatt dass sich das Erschaute verwirklicht hat, sind wir in das Tal der Demütigung gekommen. "Das Leben ist kein eitkes Gold, 's ist Eisen aus der dunklen Tiefe, Gehämmert durch des Schicksals Schlag zur wahren Form und zum Gebrauch." Gott gibt uns ein Gesicht, und dann führt er uns hinunter in die Tiefe, um uns dem Gesicht entsprechend in die Form zu hämmern; und in der Tiefe ist es, wo so viele von uns schwach werden und nachgeben. Jedes Gesicht wird zur Wirklichkeit werden, wenn wir Gedud haben wollen. Bedenke, wie ungeheuer viel Zeit Gott hat! Er ist nie in Eile. Wir sind immer in einer rasenden Eile. W...

Aufholen!

Ist man so lange unterwegs, bleibt daheim viel liegen. Jetzt ist reinklotzen angesagt, um alles wieder aufzuholen. Besuche, Telefongespräche, Texte, Team, Planungen für den Herbst, Filmprojekt usw. Aber das macht ja auch Spaß. Es ist doch schön zu sehen, wie der Stapel kleiner wird...!

Gemeindefreizeit

Abschließend stand die Gemeindefreizeit der Münchner City Church (CA-FeG) auf dem Programm. Ich war eingeladen worden, dort zum Thema Jüngerschaft zu referieren. Ganz in der Nähe der Berchtesgadener Alpen fand sich eine lebendige Truppe aus München ein. Jüngerschaft vs. Mitgliedschaft - das war mein Tenor (jedenfalls hoffe ich es). Zu Beginn des Jahres habe ich ja viel zu diesem Thema geschrieben. Benjamin ist Pastor der City Church München. Nach meinen Erfahrungen im Liegewagen letztes Mal habe ich diesmal den Komfort eines Schlafwagenabteils vorgezogen - und die Reise war sehr entspannt. 

Neue Gemeindegründer in Passau!

In Passau wird Gemeinde gegründet! Ein nicht ganz unerheblicher Teil meiner Reise hatte mit diesem neuen Projekt zu tun, welches im August pioniermäßig starten soll. Das Projekt wird von der FeG initiiert doch Christian Associates soll zur Schulung der Leiter involviert sein. Aus diesem Grund reiste ich an die niederbayerische Donaumetropole um mich mit der Leiterin Kristine und ihrem Freund Alex zu treffen - zwei übrigens faszinierende Persönlichkeiten! Neue Gemeindegründer: Pastorin Kristina und ihr Freund Alex Bereichert und beschenkt von diesen Begegnungen machte ich mich auf den Weg zum FeG-Delegierten für Gemeindegründung in Südbayern - was mir eine Zugreise nach Lindau bescherte. Heinz ist Experte und weiß wie und wo man Gemeinden in Bayern gründet, deshalb haben wir mit ihm die Zusammenarbeit CA-FeG abgesprochen. Wir wollen auch auf den Rutschpartien des Lebens die Balance halten: Heinz mit mir am Bodensee.  Ich für meinen Teil bin sehr gespannt darauf, was Gott...

Agent 000: Sorgen Sie für Überraschungen!!!

Dass ich eine Mission habe ist bekannt. Doch geheime Missionen? Die bleiben nicht immer geheim. Wie zum Beispiel kürzlich in Ingolstadt.  Als Geheimagent wurde ich mittels eingeweihter Untermänner und -frauen eingeschleust in eine nichts ahnende Geburtstagsfeier der FeG - unsichtbar und als Geschenk getarnt.  Doch das dezent in der Ecke stehende Präsent blieb nicht unentdeckt -  - mit Messern wurde die Hülle zerschnitten  und der Plan enthüllt. Die Folgen der Aktion:  Erst zu zweit im engen Karton sitzen... ... und 12 Stunden später von der Kanzel predigen. 

Wieder daheim

Take me home, country (rail-) roads, konnte ich am Montag singen, als mein Zug mit satten vier Stunden Verspätung Göteborg entgegenrollte. Ein 18-tägige Tournee im Auftrag CAs ging damit am Montagabend zu Ende, und bald werde ich hier ein bisschen mehr davon zusammenfassen. Doch vorerst wartet ein Berg an Dingen auf mich, die halt so liegenbleiben, wenn man nicht da ist. Jedenfalls konnt' ich zwischenzeitlich mein bayerisch wieder auffrischen und sag' deshalb: Servus derweil!

Team Berlin

Team Berlin - CA in der Hauptstadt Eine sehr schöne und relativ neue Aufgabe, die ich bei CA habe, ist Kontaktperson für die deutschen CA-Projekte zu sein. Denn das hat mich nun endlich mal nach Berlin gebracht, um das dortige Team persönlich zu besuchen. Dort fand ich nicht nur eine faszinierende Stadt (ich glaub, ich hab mich ein bisschen verliebt), sondern auch ein faszinierendes Team. Irgendwie scheint mir die deutsche Hauptstadt gar nicht so deutsch zu sein. Ganz viele Phänomene und Herausforderungen, von denen ich hier in Berlin hörte, sind mir aus Schweden schon recht vertraut - im restlichen Deutschland höre ich so etwas kaum. Ich habe viel gesehen, viel gehört, viel geredet und gelernt - und wünsche "Haus Berlin", der Gemeindegründung mitten in Berlin, alles Gute und Gottes Segen. Mein Quartier gleich an der Bernauer Straße, wo der berühmte "Sprung" stattfand

Was ist das?

Nie habe ich gelernt, als Deutscher stolz zu sein. Nationalstolz? Gibt es nicht in meiner Welt. Im Gegenteil. Als ich in meinem vierten Lebensjahrzehnt in den USA studierte und dort in einem Kurs eine völlig sachliche, historische Zusammenfassung des 20. Jahrhunderts auf der Leinwand gezeigt wurde, schämte ich mich plötzlich, als einziger Deutscher mitten in einer internationalen Gruppe zu sitzen und aus den Lautsprechern Hitlerdeutsch hören und verstehen zu müssen und deutsche Bomben fliegen zu sehen. Das war keine erhebende Erfahrung. Mittlerweile halte ich mich schon länger außerhalb deutscher Grenzen auf. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich nun schon mit dem Hitlergruß begrüßt wurde oder wegen mir Anspielungen auf Juden gemacht wurden. Man gewöhnt sich an alles, so ist es halt, aber froh macht es mich nicht. Es ist ja gar nicht so, dass ich meinen nicht vorhandenen Nationalstolz irgendwie vermissen würde. Außer an den Tagen, wo ich den Stolz anderer Nationalitäten beim Anb...

IofC

IofC - Initiatives of Change. Entstanden in den 30-Jahren aus der sog. Oxfordgruppe, setzt sich diese Organisation inbesondere für Völkerversöhnung und Wirtschaftsethik ein - oft auf hohem internationalen Niveau. Vergangenen Herbst kam ich auf einem unserer H2O-Pub-Abende "zufällig" mit einigen Herren des schwedischen Vorstandes in Kontakt. Sie hatten unseren H2O-Film gesehen und waren sehr neugierig. Seither hat sich durch mehrere gegenseitige Besuche eine Beziehung entwickelt. IofC und H2O haben verblüffend ähnliche Ansichten und sogar die Formulierungen in unseren Satzungen ähneln sich erstaunlich. Der Hauptunterschied ist jedoch, dass H2O eine zielgerichtete Gemeindegründung ist mit dem Wunsch und Streben, jesusnachfolgende und -anbetende Gemeinschaften zu starten, IofC hingegen möchte Gottes Reich mehr auf politischer oder wirtschaftlicher Ebene bauen. Diese Woche trafen wir uns offiziell bei H2O mit Mitgliedern des schwedischen und internationalen IofC-Vorstandes. Re...

Projekt angenommen

 Es sieht gut aus. Der diese Woche eingereichte Vorschlag wurde angenommen. Es ist sogar so, dass wir diejeningen sein werden, die das Projekt durchführen und dafür verantwortlich sind, niemand anderes. Damit haben wir viel Gestaltungsspielraum und Freiheit und keiner redet viel rein. Gleichzeitig werden bekannte Namen auf dem Projekt da stehen, unter deren Logo Werbung gemacht wird. Das kann möglicherweise Türen zu Sponsoren öffnen. Wie ihr seht, tut sich was. Doch es ist kein Grund zum Zurücklehnen. Im Gegenteil. Jetzt geht's erst richtig los. Und wir brauchen jedes einzelne Gebet von Euch!

Klappe! Action! Cut!

Viele von Euch wissen schon von der mehr oder weniger offiziellen Anfrage, Anfang Juni einen Vorschlag zur Durchführung eines Filmprojekts mit Jugendlichen einzureichen. Nächste Woche wird es einige Treffen geben, wo meine Vorschläge erstmal mündlich diskutiert werden - und hoffentlich auch ich selbst etwas mehr Klarheit über die Rahmenbedingungen bekommen werde. Ich wünsche, dass Ihr dafür betet. Es geht hier nämlich weniger um ein Kurzfilmproduktionsprojekt - so cool und spannend das auch ist und werden wird - es geht hier vor allem um den aufwändigen und äußerst öffentlichkeitswirksamen Anfang einer Jugendarbeit. Auf diese Weise kommen wir an einen echten Knackpunkt in der Gesellschaft heran. Ein solches Projekt könnte zu einem Wendepunkt führen. Dazu müssen erstens geistliche Türen geöffnet werden, die lange wie zugeschweißte Stahltüren erschienen. Das geht nur im Gebet und nicht durch menschliche Finesse. Zweitens brauchen wir dringend Jugendarbeiter. Am Ende des Projekts müsse...

Glückwunsch zum Geburtstag, H2O!

Am heutigen Nationaltag in Schweden feiert H2O Geburtstag. Fünf Jahre H2O. Nach 22 Monaten Schwangerschaft. Hier sind ein paar Bilder der bisherigen Reise mit einigen, die mitreisen oder mitgereist sind.

H2O offene Bühne

Zum nahenden H2O Geburtstag haben wir die Feier vorverlegt. Am letzten Sonntag bauten wir für unsere "expressions" eine Bühne auf (aus all dem Zeug, welches man in einem Second-Hand-Laden finden kann) und stellten sie allen zur Verfügung, die etwas zeigen oder vorführen wollten. Es wurde ein fast dreistündiges Programm. Musik, Kunst, Tricks, Gedichte und Geschichten. Lustiges und Nachdenkliches. Eine Auswahl in Bildern. 

Konfirmation...

Naja, nicht im lutherischen Sinne. Luther meinte ja, dass die Konfirmation die persönliche Bestätigung der als Baby empfangenen Taufe ist und damit den freien Entschluss darstellt, Christus persönlich nachzufolgen. Die rein lutherischen Kirchen sind heute von dieser Theologie wahrscheinlich genausoweit entfernt wie die Gemeinde, in der unser Sohn Nils am Sonntag "konfirmiert" wurde: Eine Freikirche mit stark baptistischer Geschichte. Warum ganz Schweden das trotzdem immer noch "Konfirmation" nennt, ist mir immer noch etwas schleierhaft. Aber egal. Es war ein guter Gottesdienst und eine gute Feier. Sogar mit aus Deutschland angereister Familie. Bei richtig coolem, pardon, warmen Sommerwetter. 19 "Konfirmanden" und einer rückt die Fliege zurecht für Portrait- und Gruppenfotos. Und an so einem schönen Sommerfesttag darf natürlich keine Sommerfesttagstorte fehlen!

Nicht nur sauber, sondern rein!

Ist Gott nicht auch so einer, der gerne den Müll der Welt aufsammelt? Wir dachten, wir predigen diese Eigenschaft Gottes wieder einmal ganz praktisch. Das Team 2013: Keine Angst vor dreckigen Händen! Auch wenn's manchmal stinkt... Der Einsatzort: Schwedens größter (weil einziger) Karneval, jeden Mai in Angered Nach der Parade: Ein Paar sitzt im Dreck - wenn auch glücklich Doch Hilfe naht: Das TjänaStan-Team! Furchtlos wird jeder Winkel aufgestöbert und vom Müll befreit. Ungezählte Säcke werden der Müllverbrennung zugeführt. Demütige Große... ... und tapfere Kleine... ... packen kräftig zu.  Der Einsatz wird in Zusammenarbeit mit einer kleinen Gemeinde in Hammarkullen durchgeführt und... ... von der Stadt mit rund 3000 Euro honoriert, welcher der christlichen Jugendarbeit zugute kommen.  Ganz nach dem Motto: "All for one and one for all!"