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Gottes "Morgen"


Über das Morgen sagt Gott zu uns, seinen Kindern und Nachfolgern, vor allem eins: Macht euch keine Sorgen. Morgen mögen viele Dinge geschehen, über die du dir heute noch keinen Kopf zerbrechen brauchst. Es ist schlimm genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat. Das Gewicht des heutigen Tages ist gerade schwer genug, um es heute zu tragen, der morgige Tag wird nicht leichter, wenn du ihn schon vor seiner Zeit auf deine Schultern laden wirst. Auch morgen wirst du wieder Manna oder Wachteln sammeln dürfen. Du darfst natürlich gerne Pläne machen, träumen, vorbereiten und gestalten, denn das ist Meine kreative Natur, die Ich in dich als Mein Ebenbild gelegt habe. Doch lass dich nicht von deinen Plänen diktieren, sondern bleibe stets flexibel. Wenn Ich will, wirst du leben und dies oder das tun. Kümmere dich vor allem um das, was dir gerade jetzt vor die Füße und in die Hände gelegt wird. Übe dich darin, Mir heute nachzufolgen, jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen in Dankbarkeit für alles, was Ich für Dich tue und getan habe.

Wenn du an die Zukunft denkst, dann denke vielmehr an übermorgen, denn das wird Mein Tag werden. Es wird der Tag sein, an dem Ich wiederkomme und allem Elend dieser Welt ein Ende setze. Das ist der Tag, auf den die ganze Schöpfung harrend wartet, der Tag, wo alles wieder genauso wird, wie es sein soll. Denke oft an übermorgen und die Zeit danach! Vergiss nicht, dass dann alles anders sein wird, als es dir heute normal erscheint. Dann werden die groß sein werden, die heute klein sind,  dann werden die herrschen, die heute dienen, Vergiss nie, dass dann die über viel gesetzt werden, die heute treu über wenigem sind, dass dann die lachen werden, die heute weinen, dass dann die empfangen werden, die heute geben, dass dann die geehrt werden, die man heute verfolgt! Vergiss niemals, dass übermorgen kommen wird, und treffe deine heutigen Entscheidungen entsprechend! Mach deine Lebensplanung nie vom Morgen abhängig, sondern allein vom Übermorgen. Dadurch lebst du deinen Glauben an Mich und deine Hoffnung an die Auferstehung, die Ich in Jesus unter Beweis gestellt habe. Je fester du an Mein Übermorgen glaubst, desto mehr wirst du verstehen, dass dir im heutigen Chaos alles zum Besten dienen wird, was dir auch begegnen wird, denn Ich bin für dich und niemand kann gegen dich sein. Der heutige Tag kann schwer werden, so schwer, dass dir sogar das Beten unmöglich erscheint, aber selbst dann bin ich für dich und werde die Last deines Herzens höchstpersönlich in unausprechlichen Gebetsseufzern für dich aussprechen. Du wirst erleben, dass Meine Gnade jeden Morgen neu ist und nichts und niemand dich von meiner Liebe trennen kann. Du wirst sehen, dass jedem, der nach Gottes Reich trachtet, alles andere zufallen wird; an jedem neuen Heute. Tag für Tag bin ich bei Euch. Eine ganze Ewigkeit werden wir gemeinsam verbringen, Tag für Tag, ohne eine einzige Sorge. Lass diese Ewigkeit schon heute beginnen.

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Eine neue "Engelskala"?

Ich selbst kam gerade erst ins zweite Schuljahr, als die beiden Herren James Engel und Wilbert Norton ein Buch mit dem Titel " What's gone wrong with the harvest? " (Was ist mit der Ernte schiefgelaufen?) herausgaben. Nein, das Buch handelte nicht von Traktoren, Mähdreschern und Güllefässern, sondern um die Ernte der geistlichen Früchte, die Jesus von Kirche und Gemeinden erwartet. Und hier läuft ja bekanntlich so manches schief. Zur Veranschaulichung entwickelte Herr Engel, einer der Autoren, eine Skala. Auf dieser Skala konnte man leicht erkennen, wo man sich auf seiner geistlichen Reise gerade befindet. Als " Engelskala " - was nur etwas mit dem Namen des Erfinders und nichts mit Engeln zu tun hat - gelangte sie zu weltweiter Bekanntheit. Für alle, die noch nie eine Engelskala gesehen haben - so ungefähr sieht eine deutsche Version aus (von mir farblich etwas aufgepeppt): (zum Vergrößern auf's Bild klicken) Man liest die Skala im Prinzip von unten ...

Sola Gratia

Schschschau mal, ist das hoch zum Drüberspringen... Impuls Nummer drei: Gottes Maßstäbe gelten lassen (Hier geht's zum Anfang dieser lustvollen Serie) Ich möchte uns an eine alte, biblische Weisheit erinnern, von der wir heute nicht mehr so viel hören: Gottes Standards für den Menschen sind extrem hoch. Dieses Prinzip finden wir durchgehend in der ganzen Bibel, im Alten wie im Neuen Testament. Man lese nur einmal das Gesetz der Thora oder, wem das zu alttestamentlich erscheint, der darf sich gerne der Bergpredigt hingeben und ihrem Standard folgen. Viel Erfolg dabei. Zweitens sollten wir uns daran erinnern, dass Gottes Standards nicht verhandelbar sind. Gott hängt die Messlatte auf, wo ER sie haben will und dann hängt sie da. Punkt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Keinen Millimeter weicht Gott davon ab. Das gefällt uns Menschen nicht. Wir möchten gerne glänzen, als gut und richtig dastehen. Doch der Hauptzweck dieser hohen Messlatte ist es ja gerade, unsere menschlich...

Bewirken. Entfachen. Hervorrufen. Evozieren.

Serie: Missional Action Plan, Phase zwei  Das sind einige Synomyme für die zweite Phase unseres sogenannten Missional Action Plans, genannt Auslösen (initiate) . Was ist denn das? Nun, niemand glaubt heute noch, dass der Pfarrer den Menschen wirklich zu sagen hat, wie man was zu tun oder zu lassen hat. Eigentlich möchte sich heute überhaupt niemand noch was sagen lassen, solange man nicht ausdrücklich gefragt hat. Entsprechend ist auch niemand mehr scharf auf Predigten. Predigt, das klingt wie Standpauke. Epistel. Ermahnung. Wie Schelte und Zurechtweisung. Niemand* will sich also noch bepredigen lassen. Man geht entweder auf Konfrontation oder stellt die Ohren auf Durchzug. Das, was jahrhundertelang das Zentrum der kirchlichen Kommunikation war, die Predigt, stirbt aus. Stirbt aus? Ganz und gar? Keine Predigten mehr in Zukunft? Nein, so ist es auch wieder nicht. Römer 10,17 sagt ganz klar, dass der Glaube aus der Predigt kommt, und damit wird die Predigt immer eine entsche...