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Jüngerschaft

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Hier kommen wir also zur nächsten Folie unserer kleinen Presentation, die ich vor einigen Wochen in der Gemeindeleitung unserer Partnergemeinde Saron gehalten habe. Und wie letztens schon angekündigt, wenn um Gemeinde geht, dann geht es in Zukunft vor allem anderen um Jüngerschaft. Nicht um Programme, nicht um coole Shows, sondern um Nachfolge. Und wie sieht die in unserem Jahrhundert aus? Sie ist genauso schwer und herausfordernd wie sie es zu allen Zeiten war, nur eben anders. Anders dahingehend, dass die Menschen anders ticken, andere Gewohnheiten und Schwierigkeiten haben. Gesunde Jüngerschaft ist im Grunde Kontextualisierung pur. Evangelium im kulturellen Hochkonzentrat. Das wollen wir irgendwie hinkriegen. Unser H2O-Labor beginnt jetzt bald, die frommen Erlenmeyerkolben vorzubereiten, einen Vorrat an heiligen Reagenzgläsern anzulegen und die geistlichen Bunsenbrenner zu zünden.

Es wäre sehr zu begrüßen, wenn Eure Gebete als Katalysatoren wirkten.

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Eine neue "Engelskala"?

Ich selbst kam gerade erst ins zweite Schuljahr, als die beiden Herren James Engel und Wilbert Norton ein Buch mit dem Titel " What's gone wrong with the harvest? " (Was ist mit der Ernte schiefgelaufen?) herausgaben. Nein, das Buch handelte nicht von Traktoren, Mähdreschern und Güllefässern, sondern um die Ernte der geistlichen Früchte, die Jesus von Kirche und Gemeinden erwartet. Und hier läuft ja bekanntlich so manches schief. Zur Veranschaulichung entwickelte Herr Engel, einer der Autoren, eine Skala. Auf dieser Skala konnte man leicht erkennen, wo man sich auf seiner geistlichen Reise gerade befindet. Als " Engelskala " - was nur etwas mit dem Namen des Erfinders und nichts mit Engeln zu tun hat - gelangte sie zu weltweiter Bekanntheit. Für alle, die noch nie eine Engelskala gesehen haben - so ungefähr sieht eine deutsche Version aus (von mir farblich etwas aufgepeppt): (zum Vergrößern auf's Bild klicken) Man liest die Skala im Prinzip von unten ...

Sola Gratia

Schschschau mal, ist das hoch zum Drüberspringen... Impuls Nummer drei: Gottes Maßstäbe gelten lassen (Hier geht's zum Anfang dieser lustvollen Serie) Ich möchte uns an eine alte, biblische Weisheit erinnern, von der wir heute nicht mehr so viel hören: Gottes Standards für den Menschen sind extrem hoch. Dieses Prinzip finden wir durchgehend in der ganzen Bibel, im Alten wie im Neuen Testament. Man lese nur einmal das Gesetz der Thora oder, wem das zu alttestamentlich erscheint, der darf sich gerne der Bergpredigt hingeben und ihrem Standard folgen. Viel Erfolg dabei. Zweitens sollten wir uns daran erinnern, dass Gottes Standards nicht verhandelbar sind. Gott hängt die Messlatte auf, wo ER sie haben will und dann hängt sie da. Punkt. Daran gibt es nichts zu rütteln. Keinen Millimeter weicht Gott davon ab. Das gefällt uns Menschen nicht. Wir möchten gerne glänzen, als gut und richtig dastehen. Doch der Hauptzweck dieser hohen Messlatte ist es ja gerade, unsere menschlich...

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