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Kommt, riechet und fühlt, wie freundlich der HErr ist


Die Herbstsaison unser H2O-"impressions" hat begonnen. Gestern war Auftakt nach der obligatorischen, schwedischen Sommerpause. Und worum geht es in den nächsten Monaten? Wir möchten es uns selbst, aber besonders unseren vielen Freunden leicht machen, Gott lieben zu lernen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die sogenannten "Sacred Pathways" durchzugehen. Dahinter verbergen sich neun unterschiedliche, kreative Wege, Wahrheiten über Gott und die frohe Botschaft zu kommunizieren. Der gestrige Abend handelte von "Gott mit allen Sinnen lieben". Kann man das Evangelium nicht nur lesen und hören, sondern auch riechen, fühlen, ertasten? Man kann! Schließlich spricht die Bibel oft genug von Wohlgerüchen, Berührungen, schmecken, sehen und anderen Sinneswahrnehmungen. Schade eigentlich, dass wir die Kommunikation der Bibel meist auf sehr wenige Sinne begrenzen. Gestern wurde es also Zeit, andere und kreative Ideen zu versuchen. Und wie sich im Gespräch nach unserem gestrigen Treffen herausstellte, blieb bei einigen so manche Lektion besser hängen, als es eine gewöhnliche Kanzelpredigt hätte schaffen können.

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Gemeindegründungskurs

Übermorgen (Mittwoch) werde ich nachmittags zum zweiten Mal eine dreistündige Vorlesung zum Thema Gemeindegründung halten. Studenten aus ganz Schweden werden online zugeschaltet sein. Für mich persönlich ist dies eine wirklich große und wichtige Sache. Während der ersten Vorlesung ging es um die Theologie der Gemeindegründung. Am Mittwoch wird es um die Praxis gehen. Wir werden zu weiten Teilen über den von CA entwickelten "Missional Actions Plan" reden (MAP). CA unterstützt dieses Projekt mit einem eigens für diesen Kurs professionell produziertem Video. Euch würde ich herzlich bitten, für diesen Kurs, die Stundenten, Mittwochnachmittag und vor allem die langfristige Frucht des Kurses zu beten. Danke!

Eine neue "Engelskala"?

Ich selbst kam gerade erst ins zweite Schuljahr, als die beiden Herren James Engel und Wilbert Norton ein Buch mit dem Titel " What's gone wrong with the harvest? " (Was ist mit der Ernte schiefgelaufen?) herausgaben. Nein, das Buch handelte nicht von Traktoren, Mähdreschern und Güllefässern, sondern um die Ernte der geistlichen Früchte, die Jesus von Kirche und Gemeinden erwartet. Und hier läuft ja bekanntlich so manches schief. Zur Veranschaulichung entwickelte Herr Engel, einer der Autoren, eine Skala. Auf dieser Skala konnte man leicht erkennen, wo man sich auf seiner geistlichen Reise gerade befindet. Als " Engelskala " - was nur etwas mit dem Namen des Erfinders und nichts mit Engeln zu tun hat - gelangte sie zu weltweiter Bekanntheit. Für alle, die noch nie eine Engelskala gesehen haben - so ungefähr sieht eine deutsche Version aus (von mir farblich etwas aufgepeppt): (zum Vergrößern auf's Bild klicken) Man liest die Skala im Prinzip von unten ...

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Bald ist wieder GLS-Zeit in Schweden. GLS heißt Global Leadership Summit und ist nichts anderes als Willow-Creeks jährliche Leiterkonferenz. In Schweden wird GLS in den Großstädten angeboten als eine halb Live, halb aufgezeichnete Veranstaltung. Unser Partner Saron ist Treffpunkt für alle Gemeindeleiter im Göteborger Raum. Natürlich werde auch ich wieder da sein, nicht zuletzt, um andere Gemeinden zu treffen und um getroffen zu werden. Nun habe ich selbst meine Leiterausbildung in den USA absolviert und weiß, dass die Amis hier sehr viel Gutes zu sagen haben. Ich weiß auch, dass die Deutschen in Sachen Menschenführung und Leitung deutlich mehr Nachholbedarf haben als die Schweden. Und so begeistert ich von vielen Dingen auch immer noch sein mag, ein paar Fragen wollen mir nicht mehr aus dem Kopf: Muss Gemeinde wie eine Firma geführt und strukturiert werden? Muss Gemeinde wie ein Verein geführt und strukturiert werden? Und wenn die Antwort auf beide Fragen auch Nein lauten kann, wie mu...