Ole lernt Spanisch als erste Fremdsprache in der Schule. Seine Spanischklasse hat nun einen Schüleraustausch mit einer spanischen Schule in Granada. Morgen früh um 6 geht's los. Zehn Tage wird er in einer spanischen Familie wohnen, und wir werden seinen neuen Freund im Gegenzug im September bei uns bewirten. Das ist natürlich ein spannendes Abenteuer. Ole meint, es wäre gar nicht so schlecht, wenn der Vulkan in der Zwischenzeit wieder richtig spucken würde, so dass er noch was länger dort in der warmen Sonne bleiben könne. Ansonsten kommt er jedenfalls "schon" am 17. wieder. Er freut sich sehr und hofft, richtig viel Spanisch zu lernen. Gute Reise!
Für die nächste Teilmenge derer, die weder von Jesus noch Kirche angetan sind, ist "Jesus" ein Synonym für "Weichei". Jesus, dieser außerordentlich nette Erdengast, dieses Vorbild für die Menschheit, immer taktvoll, immer artig, stets korrekt. Und natürlich erwartet er von seinen willigen Jüngern, dass auch sie jederzeit ebenso entgegenkommend, galant, höflich und sittsam sind. Jesus, ein Löwe? Wenn, dann bestenfalls ein zahnloser. Eher ein zahmer Gentleman. Jesus, ein ungefährlicher, hodenloser Kastrat, ein weißbleicher Ministrant mit der typischen Frisur mit Mittelscheitel, der nur gedämpft spricht und Konfrontation aus dem Wege geht.* Am Ende wird er vor lauter Nettigkeit und Unterwürfigkeit totgenagelt. Jesus, der sandalentragende Versager. Wer will einem solchen Jesus nachfolgen? Ich auch nicht. ____ * vgl. John Eldrege, Der ungezähmte Mann , 51.
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