Die ersten Wochen Sprachkurs liegen nun hinter uns. Karen ist vergangene Woche in einen höheren Kurs befördert worden, weil sie vor allem im Verstehen so gute Fortschritte machte. Für mich geht heute die zweite Woche zu Ende. Der Kurs ist super, wir haben zwei Lehrerinnen und eine Gruppe aus ca. 25 Teilnehmern, nahezu alle aus verschiedenen Ländern, mit denen ich mich super verstehe. Die meisten sind hier, weil sie schwedische Partner haben und im Land arbeiten wollen. Auch Karen hat eine nette Clique in ihrem Kurs, und letztes Wochenende haben wir uns als Familie zum ersten Mal mit einer Gruppe aus Karens Kurs zum Bowling getroffen. Die Kurse machen viel Arbeit - fast 40 Std. pro Woche, aber auch viel Spaß. Besonders freuen mich aber auch die entstehenden Freundschaften in der Kursgruppe. Taritz z.B. aus Marokko, er begann diese Woche, mich morgens mit dem Bruderkuss zu begrüßen. Zugegeben, etwas ungewohnt für mich, aber ein Zeichen von wachsenden Beziehungen.
Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...
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