Direkt zum Hauptbereich

Sporty sportive Outreach

Schweden sind sportlich. Das sieht man sofort, wenn man hier durch die Straßen geht. Für sehr viele ist regelmäßiges Fitnessstudio obligatorisch. Wenn man also da sein will, wo sich das Leben abspielt, ist das Fitnessstudio ein guter Ort. Eins unserer Ziele für 2007 lautet 100 Kontakte zu bekommen. Gestern habe ich mich deshalb im Fitnessstudio Storås angemeldet, fünf Gehminuten von unserem Haus entfernt, zum Angebotspreis von 18€ im Monat für ein Jahr. Man sagte mir außerdem, dass Schweden in der Sauna gesprächig werden sollen. Ich weiß noch nicht, was da wohl dran ist. Aber nun werde ich es ja bald herausfinden können (Hinweis für alle zweideutigen Denker: Gemischte Saunen gibt es hier nicht!). Und meinem Körper, der dieses Jahr schon 40 werden wird, wird es sicher auch nichts schaden. Ach, wie sang Reinhard Mey noch: "Echt voll ätzend, dein body, aber iss egal, in ein paar Wochen gehst du hier raus mit Muskeln aus Stahahaal." Na, das erwarte ich nicht so ganz, aber nette workouts mit netten Leuten schon!

* * *

If you look at people in the streets of Gothenburg you will very soon recognize: Swedes are sporty. Yes, they are. Going to the gym is mandatory. So where to go if a church planter wants to reach people just where they are? My last workout at a gym was about 20 years ago so it might be a good idea to catch up a bit by combining it with a missional lifestyle. Yesterday I registered at the Storås gym, five minutes to walk from our home. Special offer, 18€ per month for one year. I do not expect my weady body will look like Arnold Schwarzenegger after that time, but I expect meeting a lot of people!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gemeinde - ein Verein oder eine Firma?

Bald ist wieder GLS-Zeit in Schweden. GLS heißt Global Leadership Summit und ist nichts anderes als Willow-Creeks jährliche Leiterkonferenz. In Schweden wird GLS in den Großstädten angeboten als eine halb Live, halb aufgezeichnete Veranstaltung. Unser Partner Saron ist Treffpunkt für alle Gemeindeleiter im Göteborger Raum. Natürlich werde auch ich wieder da sein, nicht zuletzt, um andere Gemeinden zu treffen und um getroffen zu werden. Nun habe ich selbst meine Leiterausbildung in den USA absolviert und weiß, dass die Amis hier sehr viel Gutes zu sagen haben. Ich weiß auch, dass die Deutschen in Sachen Menschenführung und Leitung deutlich mehr Nachholbedarf haben als die Schweden. Und so begeistert ich von vielen Dingen auch immer noch sein mag, ein paar Fragen wollen mir nicht mehr aus dem Kopf: Muss Gemeinde wie eine Firma geführt und strukturiert werden? Muss Gemeinde wie ein Verein geführt und strukturiert werden? Und wenn die Antwort auf beide Fragen auch Nein lauten kann, wie mu...

Der Lohn der Sünde

Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...

„The Sound of Music“

Nun haben wir es also angeboten und selbst eingenommen, unser erstes Antiherbstdepressivum, in Form eines lustigen Filmnachmittages in unserer Gillestuga mit gemeinsamen Essen. Schön war’s! Und wir sahen ein höchst interessantes Werk: „The Sound of Music“, ein amerikanisches Musical als Heimatfilm aus dem Jahre 1965, das zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Salzburg spielt. Alle Schweden kennen es so gut, dass es hier darauf Parodien und Anspielungen in der Werbung gibt. Unser Holländer in Team sagte, in Holland wachse man mit diesem Film auf, er konnte alle Dialoge mitsprechen. Und unsere Amerikaner konnten sämtliche Lieder des Musicals auswendig mitsingen. Nur Karen und ich blamierten uns mit unserer Bildungslücke. Wir haben bis jetzt aber auch noch keinen anderen Deutschen gesprochen, der den Film je gesehen hat ( Gibt’s einen? Bitte sofort unten einen Kommentar hinterlassen!!! ) Man sagte uns, in Amerika gehe man davon aus, dass in Österreich jeder in das (englische) Lied „Edelwei...