Direkt zum Hauptbereich

Gemeindegründungs-WORKSHOP on Church Planting

Letzte Woche war es also soweit: Teams aus ganz Europa kamen zusammen um Erfahrungen auszutauschen, an möglichen Strategien zu arbeiten und die eigenen Erfahrungen und Ansätze zu überdenken. Jedes Team hat bei Grafs in der Scheune an einem eigenen Tisch gearbeitet. Für Karen und mich war es eine ausgesprochen wertvolle Zeit - vor allem, weil wir alles gemeinsam hören und direkt diskutieren und verarbeiten konnten. So haben wir - wie alle anderen Teams - auch unser für Göteborg bisher entstandenes Grundkonzept auf ein großes Flipchartblatt bringen können, um daran zu arbeiten, um es zu erweitern.
Amsterdam bei Nacht hat uns mit seinen Coffeeshops, offen gerauchten Joints, dem Duft nach Marihuana, dem Rotlichtviertel mit ungezählten Prostituierten hinter Schaufenstern und zugekifften Gruppen aus Freiern sehr eindrucksvoll an die Gefallenheit der Welt erinnert. Und damit an die große Notwendigkeit Heil bringender Gemeinden. (Wenn es in anderen Städten nicht so offensichtlich ist heißt ja nicht, dass es das dort hinter den Fassaden nicht gäbe. Göteborg ist z.B. in den letzten zwei Jahrzehnten zum größten Drogenumschlagplatz Skandinaviens aufgestiegen.)
Der Workshop schloss ab mit einem konkreten Aktionsplan, den jedes Team für sein Projekt erstellte. (Dieser nahm bei uns gleich zwei zusammengeklebte Flipchartblätter ein...) Jedes Team stellte seinen Plan im Plenum vor, konnte Fragen beantworten und erhielt Gebet von allen. Alles in allem eine sehr gelungene Sache. An den Ergebnissen werden wir nun viel zu arbeiten haben.

Den krönenden Abschluss machte dann KLM, die uns wegen des überbuchten Fluges Business-Class reisen ließ und uns ein vorzuügliches Menü servierte...Zu Hause hat derweil auch alles wunderbar geklappt. Mirjam und die Kinder haben sich gut verstanden und es schien, als sei es für alle etwas Schönes und Besonderes gewesen. Das hat uns natürlich sehr gefreut.

Am Samstag haben wir Mirjam wieder verabschieden müssen - leider. Nochmals danke an Dich!!!!Danke auch an alle, die diese Zeit im Gebet begleitet haben!! Die Gebete sind erhört worden. Es war eine rundherum gute und geisterfüllte Zeit.


***


Past week Karen and I have been to the CAI Church Planting Workshop in Amsterdam. CAI-team-members from different parts of Europe met in the Graf's barn - pardon, attellier - for teaching, talking about experiences, processing and teamwork, etc. It was really inspiring for all of us. What kind of proactive steps can we take in order to move forward? Karen and I could work together on a concrete action plan and a proper strategy for Gothenburg. At the same time we got a lot of input and inspiration just by chatting with our colleagues from other teams. That was really awesome! There was time to pray for each other and time to worship.


God gave a little extra gift to us on our was back home as KLM upgraded our ticket to business class! We enjoyed an excellent meal and many drinks - all for free...

In the meanthime Mirjam had cared for our kids and got some rest and holiday for herself as well. For everyone this was a really blessed time.


Thank you Jesus!!!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brückenpfeiler Nr. 1: Verankert in der Bibel

Zum ersten Teil der Serie geht's hier.  Brückenpfeiler Nr. 1: Verankert in der Bibel  Eines der tiefgründigsten und eindeutigsten Gebote Gottes findet sich im fünften Buch Mose: Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore. (5Mos 6,4-9) Diese Worte wurden vor tausenden von Jahren gegeben, doch ihre Botschaft ist immer noch sonnenklar: Tu, was du kannst, um nie von Gottes Geboten abgelenkt zu werden. Simpel, oder? Bei uns im Westen finden ...

Brückenpfeiler Nr. 3: Im weltweiten Körper Christi ruhend

Zum ersten Teil der Serie geht's hier.  Brückenpfeiler Nr. 3: Im weltweiten Körper Christi ruhend H2O ist nach wie vor eine sehr kleine Gemeinde. Eine Brücke zu bauen, die sich über einen so großen Abgrund erstreckt, ist ohne Hilfe unmöglich. Sich sowohl in der Bibel als auch in der heutigen Kultur zu verankern, wird uns spannen wie eine Streckbank. Wir brauchen eine Stütze in der Mitte, etwas, wo man Gewicht ablegen kann. Für uns ist diese Stütze die Gemeinde generell, der Leib Christi, die weltweite Kirche, wie auch immer man es benennen mag. Wir sehen uns verbunden mit unseren Glaubensgeschwistern der Gegenwart und der Vergangenheit. Die Tatsache, dass die Kirche nie perfekt war, sondern im Gegenteil stets mit Flecken und Fehlern behaftet war und ist, macht es für uns eigentlich nur noch interessanter. Denn wir erleben uns selbst auch nicht als perfekt und damit passen wir doch ganz gut zusammen. Außerdem können wir von allen Fehlern der Vergangenheit am meisten ler...

Forge Europa

Dunkel war's und kalt die Nacht: Forge möchte ganz normale Christen ausbilden, wie man im geistlichen Winter Europas kleine Feuer anzündet. Wer sich intensiver mit "missional" beschäftigt hat, ist nicht an Namen wie Alan Hirsch oder Michael Frost vorbeigekommen. Sie gehörten zu den ersten, die die missionale Gemeinde nachvollziehbar beschrieben haben. Aus ihren Erfahrungen in Australien gründeten sie Forge als Trainingsbasis für mehr missionale Leiter und Pastoren. Forge hat sich darauf vor allem in den USA durchgesetzt, und dort wurde 2014 eine offizielle Partnerschaft zwischen Forge und CA geschmiedet. Vor allem weil Forge eben nur Training anbietet, CA aber die Theorie in die Praxis umsetzt. Nun ist Forge auch nach Europa gekommen. Gemeinsam mit meinem schottischen Kollegen Alan, Forges Europadirektor, und vielen anderen Herlfern haben wir das erste Forge Training in Europa angefangen. Welche Stadt eignet sich besser dafür als Brüssel? In vier Schulungswochene...