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Randale, Barrikaden und brennende Autos


Nicht weit von uns entfernt gab's gewalttätige Auseinandersetzungen. Diese Woche hatte die Polizei mehmals gegen Hehler und kriminelle Gruppen zugeschlagen, und bei einem weiteren Einsatz schlugen die Gangs zurück. Man wollte klarstellen: "Hier regieren wir, nicht ihr, und wir lassen uns nicht von euch reinreden." Einige völlig unbescholtene Bürger verloren dabei ihre Autos, weil sie gerade zur faschen Zeit am falschen Platz waren und kurzerhand in Brand gesetzt wurden.

"Was können wir tun?" "Wo sind die guten Kräfte in der Gesellschaft?" Solche Fragen werden heute ganz offen in den lokalen Zeitungen gestellt. Von Betroffenen bis zu Politikern.

Man sollte meinen, dass Gemeinde die ultimative gute Kraft in jeder Gesellschaft sein sollte, wo es Gemeinde gibt. Doch es ist nicht leicht für Christen, sich das einzugestehen und dann auch auszuleben. Es ist einfacher, alle guten Kräfte nur intern zu verwenden. Wer will schon mit Leuten abhängen, die, wenn's drauf ankommt, Straßenbarrikaden bauen und Polizisten angreifen?

Wahrscheinlich sind aber genau die unsere heutigen "Zöllner und Sünder". Mit denen man keinesfalls verwechselt werden und an einem Tisch sitzen möchte. Es ist also immer wieder sehr gesund, sich selbst zu fragen: Wie sehr ähnele ich Jesus in dieser Welt wirklich?



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