Direkt zum Hauptbereich

Über's Wasser gehen (2)

Also, fast wäre es ja schon zu spät gewesen. Die Temperaturen geraten etwas ins Schwanken, aber der Durchschnitt liegt hier seit Wochen deutlich unter Null Grad. Und eine alte (schwedische?) Bauernweisheit sagt: "Wenn die Jahre zusammenfrieren, dann wird es ein Eiswinter." Im Moment ist der Winter hier derartig eisig, dass selbst das Meer zufriert. Selbst das Salzwasser kann dem Frost nichts mehr entgegenhalten und friert so dick, dass man darauf seinen Sonntagsspaziergang macht. Vor zwei Wochen haben wir dies sehr genossen. Ein außergewöhnliches Erlebnis, wie die Bilder vielleicht zeigen. 1985 war übrigens auch ein Eiswinter. Da fror das Meer so dick zu, dass selbst die Fähren nicht mehr zu den vorgelagerten Inseln fahren konnten. Stattdessen steckte das Straßenverkehrsamt offizielle Straßen auf dem Meer ab, und man konnte sich in seinem Opel wie ein Kapitän fühlen, der über das weiße Meer gleitet.







It's pretty icy over here, and that's unusual in Gothenburg. The temperatures are for weeks between -20 and -2°C (28 and -4° F). It's so cold that even the sea freezes. A few weeks ago we could do our Sunday afternoon walk on frozen salt water from island to island. It was just impressive!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gemeindegründungskurs

Übermorgen (Mittwoch) werde ich nachmittags zum zweiten Mal eine dreistündige Vorlesung zum Thema Gemeindegründung halten. Studenten aus ganz Schweden werden online zugeschaltet sein. Für mich persönlich ist dies eine wirklich große und wichtige Sache. Während der ersten Vorlesung ging es um die Theologie der Gemeindegründung. Am Mittwoch wird es um die Praxis gehen. Wir werden zu weiten Teilen über den von CA entwickelten "Missional Actions Plan" reden (MAP). CA unterstützt dieses Projekt mit einem eigens für diesen Kurs professionell produziertem Video. Euch würde ich herzlich bitten, für diesen Kurs, die Stundenten, Mittwochnachmittag und vor allem die langfristige Frucht des Kurses zu beten. Danke!

Der Lohn der Sünde

Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...

„The Sound of Music“

Nun haben wir es also angeboten und selbst eingenommen, unser erstes Antiherbstdepressivum, in Form eines lustigen Filmnachmittages in unserer Gillestuga mit gemeinsamen Essen. Schön war’s! Und wir sahen ein höchst interessantes Werk: „The Sound of Music“, ein amerikanisches Musical als Heimatfilm aus dem Jahre 1965, das zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Salzburg spielt. Alle Schweden kennen es so gut, dass es hier darauf Parodien und Anspielungen in der Werbung gibt. Unser Holländer in Team sagte, in Holland wachse man mit diesem Film auf, er konnte alle Dialoge mitsprechen. Und unsere Amerikaner konnten sämtliche Lieder des Musicals auswendig mitsingen. Nur Karen und ich blamierten uns mit unserer Bildungslücke. Wir haben bis jetzt aber auch noch keinen anderen Deutschen gesprochen, der den Film je gesehen hat ( Gibt’s einen? Bitte sofort unten einen Kommentar hinterlassen!!! ) Man sagte uns, in Amerika gehe man davon aus, dass in Österreich jeder in das (englische) Lied „Edelwei...