Direkt zum Hauptbereich

H2O med SMAK

Nach dem ersten Schritt tut man in der Regel den zweiten. Der erste Schritt ist für uns im Wesentlichen das missionale Leben, Menschen dort zu begegnen, wo sie sind und leben. Seit wir hier sind versuchen wir, uns so aktiv wie möglich mit Menschen zu treffen, sei es bei Afterwork, Teilnahme am Vereinsleben oder einfach nur durch Parties. Aber auch die Medvandrare, die wir jeden Samstag Vormittag im Second Hand shop von Reningsborg machen, sind ein Teil dessen. Und nicht zuletzt natürlich TjänaStan am Samstag, was gemessen an Größe und Aufsehen ein echtes PR-Ereignis ist. Aber wie geht es weiter mit all den Menschen, die wir treffen? Unser Ziel ist es ja, neue Gemeinschaften aus Jesus-Nachfolgern entstehen zu sehen, und jeder soll die Möglichkeit haben, sein Interesse an Geistlichkeit selbst zu entdecken und zu entwickeln. 

Aus diesem Grund wollen wir nach TjänaStan aber noch vor der Sommerpause mit dem zweiten Schritt beginnen. Wir nennen ihn "H2O med SMAK". Das heißt wörtlich "H2O mit Geschmack", und die Buchstaben SMAK stehen für die Worte "Sällskap, Mat, Andlighet, Kreativitet" und auf gut deutsch bedeutet das Gemeinschaft, Essen, Spritualität und Kreativiät. 
Einmal im Monat werden wir uns an einem Samstagnachmittag oder -abend treffen, um ein Buffet aufzubauen, zusammen zu essen und zu lachen. Schließlich wollen wir uns über ein Thema unterhalten, das die Möglichkeit gibt, sich etwas besser kennen zu lernen, sich etwas zu öffnen und etwas von sich selbst zu erzählen. Ein Thema, das aber auch durchaus genug Potential hat, um in die Tiefe zu gehen, wenn es sich so ergeben sollte. 

Das erste Mal treffen wir uns am Samstag, den 13. Juni im zukünftigen Café von Reningsborg. Wir werden uns den Begriff "Schönheit" zum Thema setzen. "Was bedeutet Schönheit für dich?" Jeder soll ein Bild, einen Gegenstand oder eine Geschichte mitbringen, die für einen selbst Schönheit symbolisiert. Wir werden sehen, was und wie es werden wird. Eins ist sicher: Wir brauchen Euer Gebet. Wie immer. Eure Gebete sind unbezahlbar. Bitte tragt diese Anliegen immer wieder vor den Thron des Allmächtigen, unseren himmlischen Vater. 


Step one is usually followed by step two. For us here in Gothenburg "step one" means to live a missional life, meeting people in their situations, participating as Christians in public life as far as possible. We did this by having parties, going out to "afterwork", participating in local courses and so on. Our "medvandrare" or "the companions" which we're doing each Saturday in the café of Reningsborgs are also a part of step one, and our TjänaStan (Serve the City) is compared to its size and the expected stir a real PR event, but it still belongs to step one. How do we progress to step two? Our goal is to create new communities of Jesus followers, and each one is supposed to get spaces where they can discover and develop at their own pace their interest in spirituality.

Because of that we decided to take the second step after TjänaStan, but prior to the summer break. We call it "H2O med SMAK" and that literally means H2O with TASTE. "Smak" are the first letters of the Swedish words Sällskap, Mat, Andlighet, and Kreativitet, which is in English community, food, spirituality and creativity. Once a month we'd like to meet on a Saturday afternoon or evening for having a buffet, eating chatting and laughing together. After that we want to have a chat on a topic which makes it easy for each one to participate in, to open up and to listen to each other. But the topic should also have the potential of digging a little deeper if the conversation turns out like that. 

Saturday 13th of June we'll be offering H2O with taste for the first time. We will talk about the term "beauty". What does beauty mean to you? Each one should take a picture, an object or a story along that expresses beauty for him or her. We'll see, how the Lord will guide us. One thing we need anyway: Your prayers. Your prayers are priceless. Please take these requests again and again to the almighty throne of our heavenly father. 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Brückenpfeiler Nr. 1: Verankert in der Bibel

Zum ersten Teil der Serie geht's hier.  Brückenpfeiler Nr. 1: Verankert in der Bibel  Eines der tiefgründigsten und eindeutigsten Gebote Gottes findet sich im fünften Buch Mose: Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore. (5Mos 6,4-9) Diese Worte wurden vor tausenden von Jahren gegeben, doch ihre Botschaft ist immer noch sonnenklar: Tu, was du kannst, um nie von Gottes Geboten abgelenkt zu werden. Simpel, oder? Bei uns im Westen finden ...

Brückenpfeiler Nr. 3: Im weltweiten Körper Christi ruhend

Zum ersten Teil der Serie geht's hier.  Brückenpfeiler Nr. 3: Im weltweiten Körper Christi ruhend H2O ist nach wie vor eine sehr kleine Gemeinde. Eine Brücke zu bauen, die sich über einen so großen Abgrund erstreckt, ist ohne Hilfe unmöglich. Sich sowohl in der Bibel als auch in der heutigen Kultur zu verankern, wird uns spannen wie eine Streckbank. Wir brauchen eine Stütze in der Mitte, etwas, wo man Gewicht ablegen kann. Für uns ist diese Stütze die Gemeinde generell, der Leib Christi, die weltweite Kirche, wie auch immer man es benennen mag. Wir sehen uns verbunden mit unseren Glaubensgeschwistern der Gegenwart und der Vergangenheit. Die Tatsache, dass die Kirche nie perfekt war, sondern im Gegenteil stets mit Flecken und Fehlern behaftet war und ist, macht es für uns eigentlich nur noch interessanter. Denn wir erleben uns selbst auch nicht als perfekt und damit passen wir doch ganz gut zusammen. Außerdem können wir von allen Fehlern der Vergangenheit am meisten ler...

Forge Europa

Dunkel war's und kalt die Nacht: Forge möchte ganz normale Christen ausbilden, wie man im geistlichen Winter Europas kleine Feuer anzündet. Wer sich intensiver mit "missional" beschäftigt hat, ist nicht an Namen wie Alan Hirsch oder Michael Frost vorbeigekommen. Sie gehörten zu den ersten, die die missionale Gemeinde nachvollziehbar beschrieben haben. Aus ihren Erfahrungen in Australien gründeten sie Forge als Trainingsbasis für mehr missionale Leiter und Pastoren. Forge hat sich darauf vor allem in den USA durchgesetzt, und dort wurde 2014 eine offizielle Partnerschaft zwischen Forge und CA geschmiedet. Vor allem weil Forge eben nur Training anbietet, CA aber die Theorie in die Praxis umsetzt. Nun ist Forge auch nach Europa gekommen. Gemeinsam mit meinem schottischen Kollegen Alan, Forges Europadirektor, und vielen anderen Herlfern haben wir das erste Forge Training in Europa angefangen. Welche Stadt eignet sich besser dafür als Brüssel? In vier Schulungswochene...