Direkt zum Hauptbereich

Sound of Hell?!

“Ist das Deine Musik?“ fragte ich meinen Kollegen, der stets mit Iron Maiden T-Shirt rumläuft. Klar, er sei voll heavy metallischer Hardrocker. Die andere Kollegin hat einen Hang zur Gruftieszene. (Luke meinte daraufhin, es bliebe dann ja wohl abzuwarten, wann auch ich mit Haarmatte rumliefe und bei der Anbetung Headbanger mache). Neulich war ich gerade dabei, einen radiologischen Arbeitsplatz zusammenzuschreinern, als aus der Stereoanlage vom anderen Arbeitsplatz höllisches Gejaule, Gestöhne und Gekreische in nicht unerheblicher Lautstärke zu mir rüberdrang, gemischt mit harten Trommelwirblen und E-Gitarrenfolter. Und ich mitten drin, Tag für Tag. Genau der richtige Platz für mich zu sein, dachte ich. Und durch das Fenster scheint die 666 vom Nummernschild meines Kollegen herein…
“Is that your kind of music?” I asked one of my colleagues who uses to wear an Iron Maiden t-shirt. Of course, I’m heavy metal hard rocking, he explained. My other colleague seems to have a tendency to the Gothic scene. (Luke just mentioned he’ll wait for seeing me with long hair doing head bangers while we’re worshipping). The other day I was busy with making a work station for radiologists, as the stereo cried out sounds of hell, howling, screaming, groaning with an impressive volume, mixed with hard drum rolls and e-guitar tortures. And a church planter (acted by myself) in the midst of the setting. A good place for me to be, I thought. And from the number plate of another colleague a 666 is shining through the window…

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gemeinde - ein Verein oder eine Firma?

Bald ist wieder GLS-Zeit in Schweden. GLS heißt Global Leadership Summit und ist nichts anderes als Willow-Creeks jährliche Leiterkonferenz. In Schweden wird GLS in den Großstädten angeboten als eine halb Live, halb aufgezeichnete Veranstaltung. Unser Partner Saron ist Treffpunkt für alle Gemeindeleiter im Göteborger Raum. Natürlich werde auch ich wieder da sein, nicht zuletzt, um andere Gemeinden zu treffen und um getroffen zu werden. Nun habe ich selbst meine Leiterausbildung in den USA absolviert und weiß, dass die Amis hier sehr viel Gutes zu sagen haben. Ich weiß auch, dass die Deutschen in Sachen Menschenführung und Leitung deutlich mehr Nachholbedarf haben als die Schweden. Und so begeistert ich von vielen Dingen auch immer noch sein mag, ein paar Fragen wollen mir nicht mehr aus dem Kopf: Muss Gemeinde wie eine Firma geführt und strukturiert werden? Muss Gemeinde wie ein Verein geführt und strukturiert werden? Und wenn die Antwort auf beide Fragen auch Nein lauten kann, wie mu...

Yes!

Es ist geschafft! Ganz gut sogar. Dafür dass wir erst in letzter Minute wussten, wo wir unser Kinderereignis machen werden, deswegen keinerlei groβartige Werbung machen konnten und auch überhaupt keine Erfahrung mit den Örtlichkeiten hatten, waren 35 Kinder, im Laufe der drei Stunden unseren Parcours machten, eine gute Sache. Einige Kunden meinten neugierig „Seit ihr jetzt immer hier?“ oder „Wenn ich das gewusst hätte, wären meine Kinder mitgekommen!“ In jedem Fall ein guter Start und die Erfahrung, dass es lohnenswert ist so etwas durchaus öfter zu machen. Spontaneität und Regelmäβigkeit sind schlieβlich zwei Grundregeln des missionalen Gemeindebaus. Auβerdem hatten wir hilfreiche Ideen für’s nächste Mal, nun da wir etwas besser wissen, was samstags bei Reningsborg abgeht. Danke für Eure Gebete. We made it. Fairly well. Since we knew only in last minute where we’re gonna be we could not do any advertisement. Additionally we had no experiences with the place and how it works there. A...

Wer erntet die dicksten Kartoffeln?

Wer es noch nie gesehen hat, dem sei es hiermit gezeigt: Unsere Gesellschaft setzt sich aus vielen Subkulturen zusammen. Das Bild ist ein Beispiel für Deutschland, wo sich das Sinusinstitut in seinen sogenannten "Milieustudien" auf zehn Milieus oder Kartoffeln begrenzt. Sinus macht solche soziologischen Studien in erster Linie für Firmen, die ihr Produkt möglichst punktgenau in einer passenden Zielgruppe vermarkten wollen. Es ist eine fantastische Brille, mit der man klarer sehen kann, mit wem man es eigentlich zu tun hat und wie die gewünschten Kunden so ticken. Wenn sich Pastoren, Pfarrer oder ganz normale Christen diese Brille auf die Nase setzen, sehen die meisten entweder rot oder schwarz. Einigen wird auch gerne schwindelig oder sogar so schlecht wie bei einem Horrortrip. Warum nur? Weil Sinus ebenfalls herausgefunden hat, dass Kirchen und Gemeinden, völlig egal welcher Farbe, Konfession oder Denomiation, fast ausschließlich aus einem ca. 15% großen Segment am lin...