Direkt zum Hauptbereich

CAI Mitarbeiterkonferenz / CAI Staff Conference

Im Moment sind wir ja irgendwie unters fahrende Volk gegangen. Gerade erst in Schweden angekommen, da ging es schon wieder nach Holland zur CA-Mitarbeiterkonferenz vom 29. Juli bis 05. August. Diese Woche war aber wirklich gut und wichtig für uns. Zum Einen, weil Alan und Debra Hirsch viele wichtige Impulse für den postmodernen Gemeindebau gaben. Zum Anderen, weil wir mit ganz vielen Kollegen austauschen konnten, die in einer ähnlichen Situation sind oder waren. Das tut einfach gut, so reden zu können. Und zum Dritten haben wir gesehen, wie gut unsere Kinder mit der englischsprachigen Umgebung zurechtgekommen sind. Das macht Mut für internationale Schule. Schickt unserem Herrn doch mal ein paar Dankgebete dafür.
Nach der Konferenz ist Karen mit den Kindern zurück nach Norden aufgebrochen, heute Abend nimmt sie die Fähre nach Göteborg.
Marcus ist mit dem Zug nach Hitzhofen gefahren, um dort die letzten Umzugsvorbereitungen zu treffen. Am Freitag wird der LKW beladen.

Currently we’re kind of gypsies. Having just arrived in Gothenburg we set off again for the CA staff conference in Holland (from Jul 29th to Aug 05th). But this week was rather important for all of us. Alan and Debra Hirsch (The Shaping of the Things to Come) gave a fresh stimulus on doing ministry in a postmodern context. Beside that we had the opportunity to talk to many colleagues who are or have been in the same situation like we are. It just feels good to chat frankly. And our kids did a great job in grappling with English. We’re really encouraged as they have to go soon to the International school. Please give thanks to that!
After staff conference Karen is traveling back north, tonight she’s taking the ferry to Gothenburg.
Marcus went back to Hitzhofen in order to arrange the last preparations. On Friday morning the big move is due…

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ich liebe den Herrn

Ich liebe meinen Herrn. Ich liebe ihn wirklich. Er hat mein Leben auf eine Weise geführt und gestaltet, wie ich es zu Beginn meiner Reise mit ihm nicht zu träumen gewagt hätte. Deshalb stört es mich dieses Jahr auch mehr als sonst, wenn " Joy to the world, the Lord has come " aus allen Kaufhauslautsprechern tönt. Wenn er vermarktet wird und Kassen klingeln lassen soll. Wenn das Unbegreifliche der Menschwerdung vor den Konsumkarren gespannt wird. Vielleicht will deshalb dieses Jahr auch keine typische Weihnachtsstimmung in mir aufkommen. Weil mir so viel an Weihnachten verdreht vorkommt in einer Welt, die Jesus aggressiv verleugnet außer zur Weihnachtszeit, wo er gut genug ist zur Steigerung des Umsatzes. Und nur dazu. Gefühlsduselige Weihnacht zum Doping des Kunden. Wir Christen sind nicht völlig unschuldig daran. Wir haben die Gefühlsduslei erfunden, wenn auch aus gutem Grund. Doch vieles haben wir unnötig verduselt. Zum Beispiel durch unser romantisches Krippenbild. Ein B...

Urban Expressions Sweden

Urban Expressions ist ein von Stuart Murray in Großbritannien gegründetes Netzwerk von Gemeinden und Gemeindegründungen, die wie wir bei H2O neue Wege wagen wollen. Murray hat einige sehr wertvolle Bücher zum Thema Gemeindegründung verfasst. Sein Buch " Post-Christendom " las ich 2005 und hat mir extrem geholfen, all die Änderungen zu verstehen, die unseren Alltag verändern und auf die auch Gemeinden massiv beeinflussen. In den kommenden Jahrzehnten wird das erst so richtig sichtbar werden. Deshalb sind wir ganz besonders froh, dass Urban Expressions nun nach Schweden kommt. Und das Schöne ist, dass hier nichts von England nach Schweden exportiert sind, sondern dass eine Handvoll schwedischer Christen, teilweise schon betagt und weise, die große Notwendigkeit neuer Gemeinden mit Sicht für die heutige Welt sehen und aktiv wurden. Durch persönliche Kontakte mit Murray wurde zunächst sein Buch "The Naked Anabaptist" ("Der nackte Täufer") unter dem Titel ...

Jesus Dünnbrettbohrer

Für die nächste Teilmenge derer, die weder von Jesus noch Kirche angetan sind, ist "Jesus" ein Synonym für "Weichei". Jesus, dieser außerordentlich nette Erdengast, dieses Vorbild für die Menschheit, immer taktvoll, immer artig, stets korrekt. Und natürlich erwartet er von seinen willigen Jüngern, dass auch sie jederzeit ebenso entgegenkommend, galant, höflich und sittsam sind. Jesus, ein Löwe? Wenn, dann bestenfalls ein zahnloser. Eher ein zahmer Gentleman. Jesus, ein ungefährlicher, hodenloser Kastrat, ein weißbleicher Ministrant mit der typischen Frisur mit Mittelscheitel, der nur gedämpft spricht und Konfrontation aus dem Wege geht.* Am Ende wird er vor lauter Nettigkeit und Unterwürfigkeit totgenagelt. Jesus, der sandalentragende Versager. Wer will einem solchen Jesus nachfolgen? Ich auch nicht. ____ * vgl. John Eldrege, Der ungezähmte Mann , 51.