Direkt zum Hauptbereich

Wie kann aus Fluch ein Segen werden? (Karfreitag)

Worte, von Gott gesprochen, sind immer endgültig. Die Verurteilung des Bösen, der Sünde, Arroganz und Korruption, von denen Anfang dieser Woche die Rede war, kann weder aufgehoben noch angefochten werden. Wie kann dann trotzdem aus Gottes Verdammung ein Segen für uns entstehen? Der alttestamentliche Prophet Sacharia hilft uns, das zu verstehen: Sach 12,10-13,1.

Und dann, dann werde Ich Mich wieder Meinem Volk zuwenden, den Einwohnern Jerusalems. Ich werde einen Geist der Gnade und des Gebets über sie gießen.
Dann werden sie sehen können, fähig, Mich endlich als den zu erkennen, der Ich bin:
Der Schwerverwundete, von ihnen selbst so zugerichtet.
Sie werden die Löcher sehen, die sie in Meinen Körper bohrten!

Und sie werden weinen - oh, wie sie wimmern und schluchzen werden. Sie werden trauern wie Eltern, deren erstes Kind vom Tode genommen wurde. Die Klage in Jerusalem wird enorm sein. Jedes Geschlecht, jeder Stamm wird ganz besonders trauern, und die Frauen werden auch ganz besonders trauern.

An jenem großen Tag wird eine Quelle geöffnet werden! Eine Quelle für die Nachkommen Davids, die Einwohner Jerusalems! Eine Quelle mit besonderem Wasser, fähig, Sünden wegzuwaschen! Die ekligen Flecken auf ihrem Leben werden weggeschrubbt werden! Dreckige Lebensgeschichten können wieder rein werden!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Gemeindegründungskurs

Übermorgen (Mittwoch) werde ich nachmittags zum zweiten Mal eine dreistündige Vorlesung zum Thema Gemeindegründung halten. Studenten aus ganz Schweden werden online zugeschaltet sein. Für mich persönlich ist dies eine wirklich große und wichtige Sache. Während der ersten Vorlesung ging es um die Theologie der Gemeindegründung. Am Mittwoch wird es um die Praxis gehen. Wir werden zu weiten Teilen über den von CA entwickelten "Missional Actions Plan" reden (MAP). CA unterstützt dieses Projekt mit einem eigens für diesen Kurs professionell produziertem Video. Euch würde ich herzlich bitten, für diesen Kurs, die Stundenten, Mittwochnachmittag und vor allem die langfristige Frucht des Kurses zu beten. Danke!

Der Lohn der Sünde

Der Lohn der Sünde ist Tod. Das steht im Römerbrief, Kapitel 6, 23. Sünde, Tod, klingt nicht angenehm. Vor allem, dass Sünde im Singular dasteht. Der Lohn jeder einzelnen Sünde, egal wie groβ oder klein, ist Tod. Nur einmal die Unwahrheit gesagt, und es ist geschehen. Perfekt gelebt, aber einmal war mir mein Job wichtiger als Gott – vorbei. Sünde ist höchstexplosiv, wenn sie in Gottes Nähe kommt. Wie Benzin, das auch keine Experimente mit Feuer verzeiht. Ein einziger Funken reicht. Wer in die Nähe Gottes kommt – und spätestens nach diesem Leben werden wir alle dort erscheinen – und nur einen einzigen, winzig kleinen Sündenfleck an sich trägt, den wird’s zerreiβen. Zu groβen Verhandlungsdiskussionen wird es gar nicht erst kommen. Einer trostlosen Zukunft sehen wir nach diesem Leben entgegen, denn wer kann schon behaupten, makellos zu sein. Von Jesus wird gesagt, dass er Gott selbst war. Es wird berichtet, Gott sei Mensch geworden. Man liest, er war makellos, ohne Sünde. Er musste nicht ...

„The Sound of Music“

Nun haben wir es also angeboten und selbst eingenommen, unser erstes Antiherbstdepressivum, in Form eines lustigen Filmnachmittages in unserer Gillestuga mit gemeinsamen Essen. Schön war’s! Und wir sahen ein höchst interessantes Werk: „The Sound of Music“, ein amerikanisches Musical als Heimatfilm aus dem Jahre 1965, das zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Salzburg spielt. Alle Schweden kennen es so gut, dass es hier darauf Parodien und Anspielungen in der Werbung gibt. Unser Holländer in Team sagte, in Holland wachse man mit diesem Film auf, er konnte alle Dialoge mitsprechen. Und unsere Amerikaner konnten sämtliche Lieder des Musicals auswendig mitsingen. Nur Karen und ich blamierten uns mit unserer Bildungslücke. Wir haben bis jetzt aber auch noch keinen anderen Deutschen gesprochen, der den Film je gesehen hat ( Gibt’s einen? Bitte sofort unten einen Kommentar hinterlassen!!! ) Man sagte uns, in Amerika gehe man davon aus, dass in Österreich jeder in das (englische) Lied „Edelwei...