"Erfolg ist die Fähigkeit, von Misserfolg zu Misserfolg zu gehen, ohne die Begeisterung zu verlieren" soll Winston Churchill angeblich gesagt haben. Das passt voll zum heute in der SZ veröffentlichten Interview mit Technikhistoriker Bauer. "80-90% aller Innovationsversuche scheitern" sagt der Stuttarter Professor und fügt hinzu, dass es ohne solche vermeintlichen Misserfolge überhaupt gar keine Innovation gäbe. Eine kluge Einsicht und gleichzeitig eine Ermutigung zum fröhlichen Experimentieren und Ausprobieren. Gemeinden sollten sich das meiner Meinung auch mal hinter die Ohren schreiben. Misserfolg ist der Weg zum Erfolg, und scheitern ist keine Schande. Wer viel macht, macht auch viel falsch - wer aber nichts macht, macht alles falsch.
Zum ersten Teil der Serie geht's hier. Brückenpfeiler Nr. 1: Verankert in der Bibel Eines der tiefgründigsten und eindeutigsten Gebote Gottes findet sich im fünften Buch Mose: Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein, und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore. (5Mos 6,4-9) Diese Worte wurden vor tausenden von Jahren gegeben, doch ihre Botschaft ist immer noch sonnenklar: Tu, was du kannst, um nie von Gottes Geboten abgelenkt zu werden. Simpel, oder? Bei uns im Westen finden ...
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