Nach zehn Tagen hat mich sowohl meine Familie als auch der schwedische Winter wieder zurück. Danke für wunderbare Tage in Bayern! Die Zeit war gefüllt mit lieben Menschen, Gemeindegeschwistern, Freunden, alten Nachbarn oder Kollegen. Ich hatte noch eine ganze Liste mit Namen, die ich auch noch gerne gesehen hätte, doch dafür waren selbst 10 Tage zu kurz. Es hat mir großen Spaß gemacht, einfach mal wieder in meiner Muttersprache kommunizieren zu können. Gerade bei den "offiziellen" Gelegenheiten wie Predigten, oder Bibelstunden war es schön zu merken dass ein Teil des Hirnes nicht ständig mit der Suche nach richtigen Wortfolgen, Präpositionen oder Sprichwörtern beschäftigt ist. Ich freue mich über eine lebendige FeG Ingolstadt, die auch ohne Pastor zur Zeit recht dynamisch und obenauf wirkt. Möge der Herr Euch weiter segnen!
Ich liebe meinen Herrn. Ich liebe ihn wirklich. Er hat mein Leben auf eine Weise geführt und gestaltet, wie ich es zu Beginn meiner Reise mit ihm nicht zu träumen gewagt hätte. Deshalb stört es mich dieses Jahr auch mehr als sonst, wenn " Joy to the world, the Lord has come " aus allen Kaufhauslautsprechern tönt. Wenn er vermarktet wird und Kassen klingeln lassen soll. Wenn das Unbegreifliche der Menschwerdung vor den Konsumkarren gespannt wird. Vielleicht will deshalb dieses Jahr auch keine typische Weihnachtsstimmung in mir aufkommen. Weil mir so viel an Weihnachten verdreht vorkommt in einer Welt, die Jesus aggressiv verleugnet außer zur Weihnachtszeit, wo er gut genug ist zur Steigerung des Umsatzes. Und nur dazu. Gefühlsduselige Weihnacht zum Doping des Kunden. Wir Christen sind nicht völlig unschuldig daran. Wir haben die Gefühlsduslei erfunden, wenn auch aus gutem Grund. Doch vieles haben wir unnötig verduselt. Zum Beispiel durch unser romantisches Krippenbild. Ein B...
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